Umfrage: Features beim Hohlstrahlrohr (HSR)

Zuerst möchten WIR uns als TEAM Innenangriff.com für die Teilnahme an dieser Umfrage bedanken!

 

Es geht hier nicht darum das TOP-HSR zu ermitteln, sondern lediglich welche Features bevorzugt genutzt werden im Innenangriff, sowie jeweils eine Frage zu den verwendeten C-Schläuchen und zur Beschaffung.

  • Hohlstrahlrohre (HSR)

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  • HSR mit Zahnkranz

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  • HSR mit oder ohne Griff

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  • Durchflussmengenregulierung am HSR

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  • Verwendete C-Schläuche

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  • Auswahl der HSR

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Vielen Dank und gerne dürft Ihr auch ergänzend zu den Antworten einen Kommentar hinterlassen, besonders wenn ihr positive, oder negative Erfahrungen mit bestimmten Features gemacht habt!

 

 




14 Antworten : “Umfrage: Features beim Hohlstrahlrohr (HSR)”

  1. In Hessen (evtl in weiteren Bundesländern?)bekamen die Feuerwehren von der Sparkassenversicherung dieses HSR http://www.tkw-armaturen.de/Neuheiten/pokador.html gesponsert. (Ich hoffe, ich habe den richtigen Link erwischt)
    Für manche hessische Wehren ist es das erste und einzige HSR, welches sie benutzen. Ich persönlich bin nicht so von dieser Type begeistert, da sich m.M.n. das Strahlbild sehr leicht verändert, bzw. die einzelnen Stellungen so gut wie keine Rastung haben. Es gibt zwar einen Pointer zum Ertasten der Einstellung, die Bedienung unter Nullsicht erfordert aber umfangreiches Training. Ohne Üben geht es bei anderen HSR-Typen allerdings auch nicht! Ob man einen Grif braucht oder nicht ist ist nicht so entscheident, ich würde keinen haben wollen.Und ich finde 115 Ltr./min etwas wenig, besser sind um die 200. Wasserschaden verhindere ich mit der Öffnungszeit des Absperrorgans.
    Manche Feuerwehren haben noch am Schnellangriff ein gutes HSR und nutzen dies nur für Kleinbrände; eigentlich „Perlen vor die Säue“. An der Gummiwurst tut´s ein ganz einfaches Pistolenstrahlrohr und man sollte das HSR lieber für den Innenangriff nutzen.
    Bei er Auswertung der Umfrage sollte man berücksichtigen, das durch die Sponseringaktion keine Wahlmöglichkeit war. Noch ein Tipp: Vielleicht kauft man beim nächsten Mal zusätzlich noch ein gutes Hohlstrahlrohr anstatt für 35 Feuerwehrleute ein Rückenschild für die Einsatzjacke mit dem Ortsnamen 🙂

  2. Andreas sagt:

    Hallo allerseits,

    auch wir (auch in Hessen) haben nur das Pokador-115 von TKW auf unserem Fahrzeug. Ich muss zugeben, dass ich Anfangs auch nicht sehr begeistert von der Bauart war. Aber nachdem ich etwas mit verschiedenen Holstrahlrohren beschäftigt hatte, wurden mir die Vorteile dieses doch „einfachen“ Strahlrohres deutlich.

    Dadurch, dass die Düse nur eine Raste hat, lässt sich die überwiegend zu verwendende 45° Stellung leicht finden. Wehmutstropfen ist, wie UW schon erwähnt, dass sich die Einstellung schnell verstellt.
    Vorteilhaft finde ich auch den großen Griff. Dadurch hat man das Strahlrohr immer gut im Griff und das Stahlbild lässt sich auch gut Einstellen.
    Auch die Durchflussmenge lässt sich in zwei Stufen verstellen. In der „90°-Stellung“ verdoppelt sich der Durchfluss auf 230 l/min.
    Bei den Hohlstrahlohren von AWG hatte ich häufig Probleme bei einer Durchzündung den Durchfuss und den Strahlwinkel gleichzeitig zu verstellen, da ich beide Ringe immer schwer zusammen umgreifen konnte. Meine Meinung: Hierbei ist weniger mehr.
    Zum Schluss noch zur der Frage: Griff ja oder nein.
    Das kommt ganz drauf an, wie und wo das Strahlrohr eingesetzt wird.
    Hauptsächlich im Außenangriff oder sogar am Schnellangriff mach ein Griff sicherlich sinn, da man das Stahlrohr dann besser über längere Zeit halten und handeln kann.
    Im Innenangriff denke ich ist der Griff ein NoGo. Dort stört er eher bei der Einstellung des Strahlbildes.

    Und jedes Strahlrohr erfordert Trainig in der Handhabung. Genauso wie der Umgang mit Antemschutzgeräten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas

  3. Das Flash-Over Rohr der Sparkassenversicherung hat definitiv nur 115 l/min Durchflußmenge…
    Ich halte von dem Rohr auch nicht unbedingt viel, es ist unser drittes HSR auf dem Fahrzeug (TSF) und kommt daher auch nicht wirklich oft raus… Da sind die POK 150 und POK 400 beliebter.
    Aus Gründen der Einheitlichkeit wurde die Turbospritze von AWG abgegeben, der trauere ich doch noch ein wenig nach, aber man kann auch mit den TKW Dingern auskommen, wenn es nicht unbedingt das Flash Over Rohr sein muss…

  4. Wir hatten zu Weihnachten einen Brandeinsatz und haben unser Hohlstrahlrohr im Innenangriff eingesetzt. Zum Glück waren das zu dem Zeitpunkt nur noch Nachlöscharbeiten, denn das Stahlrohr wurde unmittelbar durch Eis verstopft. Auch Spülen half nichts mehr, es wurde dann ein CM-Strahlrohr eingesetzt.

    Leider findet sich diese Gefahr viel zu selten (nie?) in den Ausbildungsunterlagen für den Innenangriff wieder, kommt das so selten vor? Wenn das in er „heißen Phase“ passiert wäre hätte das auch unschön enden können.

    • Das ist einer der wenigen Vorteile des CM Strahlrohr nimmt man das Mundstück ab kann man sogar Scheißs zum löschen nehmen. Das ist bei uns vor vielen vielen Jahren auch mal vorgekommen(weiß ich nur aus Erzählungen).

      • Das mit der Sch.. stimmt nur bedingt. Wir benutzen zu Ostern immer ein altes Güllefass zur Wasserversorgung. Auch bei gespültem Fass befinden sich hier noch reste die sich lösen können und das Strahlrohr verstopfen können. So geschehen 2012!

  5. Hier folgt nur eine Teoretische Überlegung von mir:
    Ein Vorteil eines CM Rohrs wäre noch wenn man die sogenante Bounce Taktik aus America anwendet(Genaueres zu dieser Taktik http://www.feuerwehrleben.de/spritz-dir-deinen-weg-frei/ ), da man mit dem CM Rohr einen „härteren“ Strahl hat.

  6. Meine Meinung ist das sich an einem HSR für den Innenangriff kein Griff befinden sollte. Er verleitet die Hand da zu haben wo sie im Falle der Rauchgasdurchzündung nichts zu suchen hat. Kommt es zur Durchzündung und ich hab eine Hand am Griff, so kann ich mich und mein Truppmitglied nicht durch schnelles umschalten auf die Mannschutzbrause/ 235 l/min. schützen! Ich bzw; wir verwenden seit Jahren das HSR von AWG ohne Griff. Die Handhabung ist auch relativ einfach. Da das mein Job ist lässt sich das sicher leicht sagen, aber mit ein klein wenig Training hat man den Umgang schnell und sicher raus.
    MfG Jan

  7. IMO sollte man das mit dem FO-Reflex vergessen. Funktioniert nicht, eine Ilusion die Sicherheit vorgaukelt. Vielmehr sollte man drauf hin ausbilden dass es garnicht zu solchen Situationen kommt. Wenn man die Zeit welche beim einüben des FO-Reflexes verlorgen geht in das erkennen und deuten von Rauchsichten usw. inverstiert hat man mehr davon. Man sollte sich immer im Hinterkopf behalten dass ich in einer Situation ich welcher eine enorme Temperatur besteht Wasser abgebe ich soviel Wasserdampf produziere dass ich innerlich verbrühe. Man sollte sich hier die Frage stellen aus welchen Gründen dies nur In Deutschland so gelehrt wird, Schweden, England, Frankreich, Kanada, USA,… haben davon nocht nichts gehöhrt und dort vorallem Schweden, USA sind was IA betrifft uns einige Jahr vorraus.

    • Patrick Dau sagt:

      Hallo Max,
      zunächst vielen Dank für deine Antwort zum Thema!

      Allerdings sehe ich persönlich eine Dinge doch etwas „anders“! 🙂
      1. Dass es garnicht erst dazu kommt, ist zu 100% Situations- / Einsatzabhängig, besonders auf den Faktor ZEIT bezogen. Du weißt NIE wie weit ist der Brand fortgeschritten, oder an welchen Punkt der Brandverlaufskurve gehen wir gerade JETZT in den Innenangriff. Außer beim Entstehungs- oder dem Vollbrand, das ist optisch deutlich zu erkennen, alles andere wird schwierig.
      2. Erkennen von Rauchschichten im IA? Also ich seh nix außer Rauch, vielleicht leuchtet mal die ein oder andere Rauchschichtzündung auf, oder ich kann noch die Überdruck-, (Neutrale-) und Unterdruckzone erkennen, aber dafür müßten wir recht zeitig eintreffen und reingehen.
      3. Bei der dynamischen Strahlrohrführung gebe ich nicht mehr Wasser ab als nötig, kühle Rauchschichten runter und reduziere somit überhaupt die Gefahr in eine extreme Situation zu kommen, aber ich werde sie nicht völlig abstellen können. (Siehe Punkt 1.)
      4. Viele Länder die Du aufgezählt hast, haben eine VÖLLIG andere „Baukultur“ und kämpfen deshalb auch mit ganz anderen Problemen wie wir. Zumal viele in Deutschland gelehrten Dinge GENAU aus diesen Ländern kommen!
      Die jeweiligen Länder reagieren auf die Situation vor Ort und ihren Bauweisen.
      Sie machen es ANDERS im IA! Aber BESSER?! … würde ich jetzt nicht sagen

      Gruß
      Patrick

      • 1+2.) 100% Sicherheit gibts mit keinem System 😉 Hier gilt es die Situation von Außen zu beginn des IA einzuschätzen. Plusieren des Rauches, Fenster mit schwarzen Rußansatz,…. Wenn dann die entscheidung getroffen wird IA ist der EinheitsfÜhrer auch fÜr die weitere Beobachtung von Außen verantwortlich und sollte dies nach Innen melden. Klar kÖnnen wir nicht beeinflussen ab welchen Moment wir den IA starten doch auch hier gibt es wie schon gesagt einige Hilfsmittel welche genutzt werden kÖnnen.
        3.) Hat ja nichts mit dem FO-Reflex zu tun, der macht nichts anderes auser Wasser wenig dynamisch abgeben 😉 Sonst aber voll deiner Meinung was dynamische Strahlrohrführung betrifft.

        4. Klar, aber: So anders wird in Frankreich und Belgien nicht gebaut bzw. in den Niederlande. Man sollte dich dann doch die Frage stellen ob es Sinn macht dies zu Trainieren ich sprecht jetzt nur von dem FO-Reflex. Der ist IMO egal wann nicht angebracht aus den oben angeführten Argumenten. Ich kann vorallem nicht die System miteinander vergleichen so hat Frankreich eine Landesweite gleiche Ausbildung, das gleiche Hohlstrahlrohr und die gleichen Fahrzeuge egal wo ich gerade im Land bin. Somit hat man IMO eine Masse an FA(SB) welche eine Ausbildung durchlaufen und diese auch im Einsatzfall anwenden. Nach dieversen UnfÄllen usw. wurde hier der FO-Reflex wieder verworfen. Was schweden betreifft, kann ich nur aus zweiter Hand sprechen, hier wurd eine Solche Art des Blockens und SchÜtzens als LebensmÜde bezeichnet. IMO ist eine DurchzÜndung Deutschland genau gleich wie in Frankreich, den USA,…. es ändert sich nur die HÄufigkeit mit der solche Sachen auftreten.

        MFG
        Max

        • Patrick Dau sagt:

          Hallo Max!

          Es geht um Situationsveränderungen in kurzer Zeit, zwischen dem Eintreffen/ Erkunden, bis zum Betreten der Brandraumwohnung, kann verdammt viel passieren!

          Ob der „Einheitsführer“ auf plötzliche Veränderungen achtet und sie richtig deuten kann, lass ich mal dahingestellt …
          wenn er es kann, dein Glück! Wenn nicht … was machste dann?

          WER kann (im „normalen“ Brandgeschehen) besser beurteilen was im IA vor sich geht, als der vorgehende Trupp? RICHTIG! Keiner!

          Hilfsmittel? Welche? WBK?
          Ist leider immer noch kein Standard, egal ob zur Personensuche, oder zur „reinen“ Brandbekämpfung. Die Jungs/ Damen müssen sich erstmal grundsätzlich auf das verlassen, was sie gelernt haben, oder was ihr(e) Teampartner/-in kann!

          Ich stehe VOLL hinter dem FO-Reflex und ich sage Dir jetzt auch warum.
          Falls Du in die Situation / den Genuss kommen solltest es zu erleben, wirst Du dich am Rande des Zentrums befinden und einen „Ausläufer“ erleben, mehr nicht!
          Es ist eben so unwahrscheinlich „mittendrin“ zu sein, wie das man da noch jemanden RETTEN kann! Wir sprechen hier von Temperaturen, die aus allen vorhanden Gegenständen die Pyrolysegase schon fast auspressen. Da macht KEINE im normalen Brandschutz eingesetzte Schutzbekleidung mit und schon garnicht der VOGEL der drinsteckt! 🙂

          Die Bauweise bestimmt hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Brandentwicklung. Wenn hier die Möbel weg sind, stoßen die anderswo verbauten Holzbauteile wesentlich mehr Pyrolysegase aus, als ein Mauerwerk oder?!

          Das Potential eines FO und deren Ausläufer ist abhängig von der Brandlast, in wieweit sich das auf´s Bauwerk auswirkt ist abhängig von der Intensität.

          In den U.S.A. werden z.B. Sparren eingesetzt, die von der Stärke hier in D eher bei einem guten Zaun verwendet werden.

          Es ist nicht alles gleich … und das ist auch gut so!

          • IMO ein Problem der Ausbildung welches durch Schulung und Einsatzpraxis behoben werden kann.

            Klar beruteilen im IA kann der trupp aber nur wenn man die Anzeichen welche man sieht richtig deutet und auch entsprechend reagieren kann ergo. auch hier wieder Ausbildung.

            Klar aber man sollte sich gedanken machen weshalb wird dies nicht in Ländern gelehrt welche schon eine viel längeren Tradition im IA und mit Rauchgaskühlung haben bzw. es dort als Wahnsinn bezeichnet wird es so zu machen? Die Argument welche sich gegen diesen Reflex stehen sind IMO sehr einleuchten und kann ich auch nur bestätigen.

            Klar irgendwann kommen wir in den Temperaturbereich in welchem sich das Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Dann bring der Reflex und die Schutzkleidung nichts, ist egal wie nicht zu überleben. Aber kommt es zu dem Fall habe ich Grundsätzlich viele Fehler gemacht. Mache ich diese Fehler so habe ich warscheinlich auch nicht vom Fo-Reflex gehöhrt 😉

            Klar ich glaube wir haben hier aneinander vorbei gesprochen. Mir ging es darum dass die Anzeichen einer RZD bzw. FO oder Backdrafts überall gleich sind und wenn sich diese bis entwickeln die Temperaturen und Intensität gleich sind. Sie können nur etwas beschränken sein durch die Bauart und Bauform der Gebäude. Aber am Ende steht das gleiche Ergebnis bei uns später nach längerer Vorbrennzeit wenn man es so nennen kann.

  8. Hallo Zusammen,

    ich weiß, dass dieses Thema schon etwas älter ist, aber hoffe hier trotzdem auf eine Antwort.
    Wir benutzen die AWG Turbospritze 2235 C, und bisher wurde immer ausgebildet, dass die Spülfunktion als Mannschutzbrause bei einem F/O benutzt werden soll.
    Ebenso kann man dies in verschiedenen Ausbildungsunterlagen im Internet nachlesen.
    Ich halte das allerdings für Schwachsinn. Laut Bedienungsanleitung von AWG ist die Spülfunktion auch nur zum Spülen geeignet, nicht anderes. Die Spülfunktion ergibt auch kein homogenes Sprühbild. Außerdem kann die Spülfunktion nur umständlich über weites Drehen am Durchflussmengenregler erreicht werden, was einem reflexartigen Einsatz bei einem F/O ja auch widerspricht.
    Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

    Danke!

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